Dienstag, 21. Februar 2012

Am 21. Februar 1878 ...

... erschien das beliebte Telefonbuch



Was damals sehr beliebt war und jeder nutzte, verkommt heute als Zündstoff für den Kaminofen. Zur Erinnerung: Für jedes Telefonbuch wird auch ein Baum gefällt und niemand braucht es mehr.

Was damals Papier für uns erledigte, macht in unserer Zeit das Internet. Kurz Google benutzt und schon findet man die Telefonnummer - falls man sie eh nicht schon hat.
Aber wofür braucht man heute eigentlich noch ein Telefon? Bürokomplexe - klar, aber in der Freizeit nutzen eh die Millionen von Menschen, die auch mit Telefon erreichbar sind, Facebook. Und wenn das nicht, dann etwa Google+ oder gar Twitter. Einige Menschen wagen sogar den Schritt und nutzen alle drei Medienarten!

Die Befürworter, die nun sagen - "Hey! Leute, wofür noch Telefonbücher, für die auch noch die armen Bäume drauf gehen? Nutzt doch gleich Internet und spart das Papier!"
Ich sehe diese Menschen immer schräg an und frage sie ehrlich, was das Internet so sehr besser mache:
"Hey! Leute, ist euch mal aufgefallen, dass auch die Server gekühlt werden müssen? Bestes Beispiel ist dazu Twitter - wen interessiert, dass Charly Sheen gerade einen flotten Sechser hatte und dabei noch fünf Zigarren geraucht hat?" - Richtig, niemanden außer seinen zukünftigen Arbeitgebern. 

Ein digitales Telefonbuch ist da durchaus sinnvoll - aber braucht man wirklich alles in einer virtuellen und digitalen Welt?

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