Donnerstag, 23. Februar 2012

Am 23.02.1886 ...

... gelang Charles Martin Hall nach mehrjährigen Versuchen ein Herstellungsprozess für Aluminium.



Vor vielen Jahren wurde das Aluminium erfunden. Charles Martin Hall gelang nach mehreren Versuchen, endlich dieses Metall zu gießen und so zu gewinnen. Aluminium ist weltweit das dritthäufigste Metall, welches innerhalb der Erdkruste gefunden werden kann.

Es findet sich heute in vielen Teilen der Elektrotechnik wieder - so z.B. für die Herstellung von Antennen und Hohlleitern. Aufgrund seiner hohen Leitfähigkeit, ist es in der Eletronik zu einem Material geworden, welches sich in stetigen Einsatz befindet.
Häufig findet man Aluminium in den Rucksäcken seiner Schulkinder wieder: Der tägliche Gebrauch von Aluminiumfolie gewährt ein sicheres abschirmen der Pausenbrote vor Dreck und Keimen.
Auch benutzt die Lebensmittelindustrie Aluminium, um seine Konservendosen zu produzieren und dort ihre haltbaren Lebensmittel wie etwa Dosengeflügel oder auch Dosencola haltbar zu machen.

Allerdings hat die Herstellung von Aluminium auch Nachteile für die Umwelt: Für die Produktion von diesem Metall wird eine Elektrolyse benötigt, die den größten Teil der Umweltverschmutzung ausmacht.
Anschaulich formuliert benötigt die Elektrolyse eines Kilogramms Roh-Aluminium für eine Autofelge so viel Energie wie der Betrieb eines 24-Zoll-LCD-Flachbildschirms (ca. 50 Watt) in einem Monat, wenn er täglich acht Stunden leuchtet.
Positiv ist allerdings die gute Verwertbarkeit von Aluminium, die aber eine gute Trennung der Rohstoffe voraussetzt. Durch den Leichtbau mit dem Stoff Aluminium wird auch an Masse gespart, die ein sich zu bewegendes Fahrzeug an Treibstoff braucht. - folglich benötigt das Fahrzeug wieder Treibstoff, was ein niedere Umweltbeschädigung in dem Moment bedeutet.

Alles in allem kann man durchaus von einer sehr nutzvollen Entdeckung im Jahre 1886 ausgehen, die der Menschheit sehr geholfen hat.

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